Ciao!

mi chiamo Jannik. Ich bin in einem Haus mit 13 Menschen aufgewachsen. Da war immer was los. Viel Amore, viel Lärm, viel Nähe. Und ich hab früh gelernt: Beziehung ist das, was bleibt.
Nicht Dinge. Nicht Etiketten. Sondern das, was dazwischen passiert.

Vielleicht liebe ich deshalb alles, was echt ist. Wenn Menschen sich zeigen – so, wie sie sind. Nicht perfekt. Aber ehrlich. Nicht glatt. Sondern mit Tiefe. Was mir immer wichtig ist: offen bleiben. neugierig bleiben. weich bleiben.

Ich höre gerne zu. Ich glaube an Vielfalt und an die Freiheit, man selbst zu sein. Und daran, dass Toleranz kein Thema ist, das man diskutieren kann.  Und ich begleite Menschen, die genau das feiern wollen: libertà. So, wie es sich richtig anfühlt. Ich glaube übrigens auch daran, dass Cannoli eine Form von Therapie sein kann.

In meiner Werkstatt in Münster riecht es nach Holz, nach Farbe, nach frischen Ideen.
Ich streiche gerne. Zersäge Bretter. Räume um. Verliere Zeit auf Flohmärkten.

Ich fahre gern Rennrad – und diskutiere mit jeder Steigung, ob Pasta della Nonna wirklich immer eine gute Idee war. Meine Bikepackingtour von München nach Venedig war wild, frei und für mich eine ganz besondere Reise im Leben. Dort habe ich gelernt, wie wenig man braucht, um sich verbunden zu fühlen. Seitdem backe ich Pizza selbst. Und glaube noch mehr an das, was man teilt und zusammen erlebt.

Ich mag Gespräche, die nicht an der Oberfläche bleiben. Ich mag Gespräche, die etwas in Bewegung setzen.  Wenn du mir also erzählst, warum du deinem Lieblingsmenschen immer das letzte Stück Pizza überlässt – dann hör ich zu. 

Ich habe lange gebraucht, um mein Warum zu verstehen.
Heute weiß ich: Es beginnt genau da, wo alles für mich angefangen hat.
Vielleicht liegt es daran, dass ich früh gelernt habe, wie kostbar echte Verbindung ist.
Und wie schnell sie übersehen wird, wenn man nicht genau hinsieht.

Fotografie ist meine Art, das Leben zu verstehen.
Und zu sagen: "Das hier war echt. Und schön. Und wichtig.“